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Öko und Fair ernährt mehr! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 25. Juni 2010 um 09:47 Uhr

"Öko + Fair ernährt mehr!“

Weltweit hungern eine Milliarde Menschen, zwei Drittel von ihnen leben auf dem Land. Trotz technischer Innovation steigen die Ernteerträge nicht weiter an, sondern sinken aufgrund zunehmender Boden­degradierung und zunehmender Naturkatastrophen infolge des Klimawandels. Das Ziel, die Zahl der Hungernden bis 2015 zu halbieren, ist in weite Ferne gerückt und die Folgen des Klimawandels werden die Ernährungs­problematik weiter verschärfen.

Kampagne Oeko + Fair "Öko + Fair ernährt mehr!“ ist eine Kampagne für zukunftsfähige Welternährung. Der Weltladen-Dachverband und Naturland wollen 2010 und 2011 forciert auf die welt­weite Ernährungskrise und deren Opfer aufmerksam machen.

Zum Auftakt der Kampagne wurde im Herbst 2008 die Universität Kassel und das Deutsche Institut für Tropische und Subtropische Landwirtschaft GmbH (DITSL) in Witzenhausen mit der Durchführung einer Studie zum Thema „Ökologische Landwirtschaft und Fairer Handel in Entwicklungsländern“ beauftragt. Die Studie zeigt deutlich, dass Fairer Handel und ökologische Landwirtschaft einen bedeutenden Beitrag zur weltweiten Ernährungssicherung leisten können. Dies bestätigt auch der 2008 veröffentlichte Weltagrarbericht.

 

Die Botschaft: Öko + Fair ernährt mehr!

„Öko + Fair ernährt mehr“ soll VerbraucherInnen und PolitikerInnen darauf aufmerksam machen, dass Öko-Landbau und Fairer Handel einen positiven Beitrag zur weltweiten Ernährungssicherung leisten können. Gerade in Entwicklungs­ländern haben klein­bäuerliche und ökologische Landwirtschaft ein großes Potenzial die Ernährungs­situation, gerade von Kleinbauern und -bäuerinnen zu verbessern. Das Hauptanliegen der Kampagne ist es, Alternativen zu den sozial- und umweltschädlichen Anbau- und Handelspraktiken aufzeigen und bei der Politik die Förderung kleinbäuerlicher sowie ökologischer Land­wirtschaft einzufordern.

Die politischen Forderungen

Daher werden deutsche Politiker im Rahmen der Kampagne aufgefordert, sich auf nationaler und internationaler Ebene für die Förderung kleinbäuerlicher Strukturen und für die weltweite Verbreitung der Prinzipien des Öko-Landbaus einzusetzen, mit dem Ziel eine langfristige Ernährungs­souveränität zu er­reichen. Dazu gehören im Speziellen:

  • Förderung von Kleinbauern und -bäuerinnen und ihrer Selbstorganisation, und Förderung der ländlichen Entwicklung, u.a. durch die Bereitstellung finanzieller Mittel zur Wissensvermittlung und Weiterbildung,
  • Unterstützung des Fairen Handels als Instrument zur Armuts­­bekämpfung,
  • Umsetzung der Forderungen des Weltagrarberichts,
  • Abschaffung der Agrar­export­subventionen,
  • Bereitstellung von Forschungsgeldern für den Öko-Landbau auch in Trocken­gebieten und tropischen Klimazonen,
  • Etablierung sozialer und ökologischer Kriterien für die Herstellung und Verwendung von Agrar­treibstoffen und anderen nach­wachsenden Rohstoffen.

Im Rahmen des ersten Kampagnenjahres werden die zuständigen FachministerInnen Ilse Aigner (Agrar) und Dirk Niebel (Entwicklung) aufgefordert, sich verstärkt für die Förderung von kleinbäuerlichen Strukturen und die Abschaffung von Agrarexportsubventionen einzusetzen.

Auf KonsumentInnen-Ebene geht es zunächst um Informationsarbeit zu Öko + Fair. Ziel ist, die Konsumenten darauf aufmerksam zu machen, dass sie mit ihrem Einkaufsverhalten politisch mitbestimmen und zur Ernährungs­souveränität von Kleinbauern und -bäuerinnen beitragen können. Die VerbraucherInnen werden außerdem aufgefordert ihre politische Stimme zu nutzen. Sie werden gebeten, die politischen Forderungen der Kampagne zu unterzeichnen und damit dem Aufruf mehr Gewicht zu verschaffen. Ein weiteres Ziel ist es, den bestehenden Kundenkreis in Weltläden und Naturkostläden auf den jeweils „anderen Aspekt“ aufmerksam zu machen, also Fair-Handels-KundInnen zu Bio zu sensibilisieren und Bio-Käufer zu Fairem Handel.

Unterstützen Sie die Kampagne, indem Sie einen persönlichen Appell an Ministerin Aigner und Minister Niebel schicken:

> hier geht's zur Teilnahme

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 30. Juli 2010 um 09:02 Uhr
 
Wie alles begann – der Solidaritätskaffee für Nicaragua PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: fairtrader   
Freitag, den 19. März 2010 um 00:00 Uhr

GEPA AKTUELL:

Produktbild des Nicaragua Kaffees

„Die Bohne der Revolution“ – Nicaragua-Kaffee gestern und heute!

1979 blickte die Welt auf Nicaragua und solidarisierte sich mit dem Volk, das sich von der Diktatur befreite und den Diktator Somoza aus dem Land getrieben hatte.
Kurz nach der sandinistischen Revolution reiste ein Mitarbeiter der GEPA nach Nicaragua, um nach Möglichkeiten zu suchen, wie man die Menschen dort unterstützen könnte...

Mehr zum Solidaritätskaffee für Nicaragua

Sehen Sie hier einen Filmeinspieler zur Entwicklung des Nicaragua-Kaffees vom Solidaritäts – zum Spitzenkaffee!

 

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 30. Juli 2010 um 09:06 Uhr
 
Was ist die 'Konvention der Weltläden'? PDF Drucken E-Mail

Die Konvention der Weltläden formuliert das Selbstverständnis der Weltläden in Deutschland und die zentralen Kriterien, an denen Weltläden ihre Arbeit messen.

Die sieben Kriterien

  • Handelspraktiken
  • Arbeitsbedingungen
  • Transparenz
  • Bildungs- und Informationsarbeit
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Umweltschutz
  • Regeln für Ergänzungsprodukte

werden in der Konvention auf die wichtigsten drei Ebenen des Fairen Handels angewendet: Produzenten-Organisationen, Importeure und Weltläden sollen diesen Richtlinien gleichermaßen genügen.

Die Unterzeichnung der „Konvention der Weltläden“ ist Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Weltladen-Dachverband.

Hier können Sie die aktualisierte Neufassung der Konvention der Weltläden herunterladen (pdf).

 
Wer sind die ProduzentInnen? PDF Drucken E-Mail

Für den Fairen Handel produzieren Kleinbauern und HandwerkerInnen vor allem aus Asien, Afrika und Lateinamerika
Sie sind in Kooperativen, Genossenschaften oder Familienverbänden organisiert. Auch ArbeiterInnen auf Fair-Handels-Plantagen und in Fair-Trade-Textilfirmen sind in die Entscheidungsprozesse, z. B. über die Verteilung des Mehrpreises, involviert und arbeiten unter menschenwürdigen Bedingungen.

Welche Vorteile haben die ProduzentInnen durch den Fairen Handel?

Die ProduzentInnen profitieren von langfristigen und verlässlichen Handelsbeziehungen. Von den Partnern im Norden erhalten sie Marktinformationen, Beratung und Unterstützung bei der Entwicklung ihrer Produkte sowie Abnahmegarantien, die ihnen einen kontinuierlichen Marktzugang sichern. 
Fairer Handel wirkt als Türöffner: Viele kleinere ProduzentInnen könnten ihre Produkte in den nördlichen Industriestaaten sonst gar nicht verkaufen. 
Außerdem unterstützen die Partner beim Umstieg auf biologische Produktionsweisen. Nicht zuletzt schafft der Faire Handel auch Öffentlichkeit für entwicklungspolitische Themen.

In unserer Rubrik Produzenten im Blickpunkt erfahren Sie mehr.

 
Über uns PDF Drucken E-Mail

Die Weltladen Pankow eG wurde am 12. Mai 2007 - dem europäischen Weltladentag - von 9 Gründungsmitgliedern gegründet.
Die Mitglieder der Genossenschaft leben im Bezirk Pankow und engagieren sich in der Genossenschaft überwiegend ehrenamtlich.
Unsere Genossenschaft arbeitet nach den Kriterien der Konvention der Weltläden.

Wir sind Mitglied im Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften e.V. und im Prüfungsverband der deutschen Konsum- und Dienstleistungsgenossenschaften e.V.

Für die Gründung unseres Weltladens haben wir die Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft gewählt, da die Genossenschaft wie keine andere Rechtsform die demokratische Beteiligung, Transparenz, gemeinschaftliche Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstorganisation sowie die Förderung der wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Belange ihrer Mitglieder zum Ziel hat.

Wir möchten mit dem Verkauf Fair gehandelter Produkte sowie mit Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit einen Beitrag für mehr Gerechtigkeit in den internationalen Handelsbeziehungen leisten und die Welt "FAIRÄNDERN"

 


 

Unseren Weltladen finden Sie in 13187 Berlin-Pankow, Breite Straße 39b

unsere Öffnungszeiten:
Mo - Fr: 10.00 - 19.00 Uhr
Sa:       10.00 - 14.00 Uhr


Darüber hinaus finden Sie uns mit Info- und Verkaufsständen auf Veranstaltungen und Stadtteil-Festen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch !

 

Weltladen Pankow eG Lageplan Weltladen Pankow

Telefon: 030-42004217   Fax: 030-42004218

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Reg.Nr.: GnR 643 B (AG Berlin-Charlottenburg)
Umsatzsteuer-ID: DE 255184706
vertretungsberechtigter Vorstand: Andreas Trotzky

Bankverbindung:

GLS Gemeinschaftsbank eG 

BLZ: 43060967   Kto-Nr.: 4006220600

 

 
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