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Produzenten im Blickpunkt

In unserer Rubrik 'Produzenten im Blickpunkt' möchten wir Ihnen einen Einblick in die Arbeit unserer ProduzentInnen geben. Hier erfahren Sie mehr über die aktuellen Lebensbedingungen und die Erfolge der partnerschaftlichen Zusammenarbeit im Fairen Handel.



Produzenten im Blickpunkt - TALON SPORTS / Pakistan PDF Drucken E-Mail

Näherin bei Talon Sports
Näherin bei Talon Sports

Der pakistanische Ort Sialkot ist die Hochburg der weltweiten Fußballherstellung. Ein Großteil der dortigen Bevölkerung hat sich auf die Herstellung von Bällen spezialisiert, wodurch die Provinz den starken Auftragsschwankungen und dem Preisdruck der Sportartikelhersteller ausgesetzt ist. Der Faire Handel bemüht sich u.a. durch langfristige Lieferverträge, Vorauszahlungen und die Zahlung eines Mehrpreises (durchschnittlich 116%-125% des Normalpreises) einer Verschlechterung der Lebensumstände entgegenzusteuern.

Talon Sports hat als eine der ersten Firmen das Atlanta-Abkommen gegen Kinderarbeit unterzeichnet und kostenlose Kinderbetreuung sowie eine Vorschule in die Frauennähzentrum integriert. Darüber hinaus bietet Talon Sports ihren Mitarbeitern bessere Arbeitsbedingungen (z.B. Sicherheits- und Gesundheitstraining, Schutzkleidung, usw.) und eine umfassende medizinische Versorgung.

Der Mehrpreis fließt nicht nur in die Stücklöhne, sondern zu einem großen Teil in die „TalonFair Trade Workers Welfare Society“, ein Gremium aus Arbeitern und Geschäftsführung, das gemeinsam darüber entscheidet, wie die Fair Handels-Prämie verwendet werden soll.

Unser Lieferanten  GEPA und Ethletics achten sehr auf Qualität und die Einhaltung der Fairhandels-Standards. Freuen Sie sich also auf Spielspaß mit unseren Fairen Fußbällen aus Pakistan!
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Produzenten im Blickpunkt - Preda / Philippinen PDF Drucken E-Mail

Preda Stiftung
Preda Stiftung - Philippinen

Die Preda-Stiftung ist weltweit für den Einsatz für Kinderrechte bekannt. Die zahlreichen Erfolge im jahrzehntelangen Kampf gegen Kinderprostitution und andere Menschenrechtsverletzungen, die Preda immer wieder internationale Aufmerksamkeit und Anerkennung verschaffen, basieren auf einem umfassenden Gesamtkonzept, mit dem der Leiter Shay Cullen und sein Team die Ursachen dieser Mißstände bekämpfen.

Der Faire Handel mit Mangos bietet in dieser Situation einen erfolgreichen Ausweg. Mit den kontinuierlichen Mehrpreiszahlungen für ihre Mangofrüchte können bereits tausende Familien einen gesicherten Lebensunterhalt erwirtschaften. Dies schafft die Voraussetzung für ein behütetes und sicheres Zuhause für die Kinder. Mit dem Erlös eines großen Mangobaumes können z.B. die kompletten Schulkosten für zwei Kinder für ein Jahr gedeckt werden.

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Produzenten im Blickpunkt - FTCI / Tibet PDF Drucken E-Mail

FTCI Tibet
Tibet braucht unsere Solidarität!

Die tibetische Selbsthilfe-Organisation FTCI stellt für den Fairen Handel der GEPA unter anderem die beliebten modischen Canvas-Umhängetaschen her.
Mit dem Erlös der Produktionen werden zu 90 Prozent die Produzenten und zu 10 Prozent die tibetische Exilregierung unterstützt, die sehr viel für die Ausbildung der tibetischen Kinder und Jugendlichen tut und für die Tibeter eine enorme Wertigkeit hat.
Mit einem unglaublichen Aufwand und Einsatz tun die Tibeter alles, um ihre Kultur im Exil zu erhalten. In Tibet selbst versucht die chinesische Regierung alles, um sie zu zerstören. „Der Faire Handel unterstützt uns dabei, unsere Traditionen zu retten!", sagt Tadin Choephel, der Leiter von FTCI.

„Wir müssen alle zusammen halten, um unsere kulturelle Identität weiterhin zu bewahren", sagt er. „Jeder kann etwas dafür tun. Ich trage dazu bei, indem ich nicht für irgendwen, sondern für die tibetische Kooperation arbeite. Und Dank des Fairen Handels hilft das nicht nur meinem Volk, sondern ist auch für mich persönlich das Beste, was mir passieren kann."
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