
„Wir sind die erste Generation, die die Armut beseitigen kann, und wir weigern uns, diese Chance zu verpassen!“
(Eveline Herfkens, UN-Sonderbeauftragte des Generalsekretärs für die weltweite Millenniumkampagne) |
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Wer sind die ProduzentInnen? |
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Für den Fairen Handel produzieren Kleinbauern und HandwerkerInnen vor allem aus Asien, Afrika und Lateinamerika. Sie sind in Kooperativen, Genossenschaften oder Familienverbänden organisiert. Auch ArbeiterInnen auf Fair-Handels-Plantagen und in Fair-Trade-Textilfirmen sind in die Entscheidungsprozesse, z. B. über die Verteilung des Mehrpreises, involviert und arbeiten unter menschenwürdigen Bedingungen.
Welche Vorteile haben die ProduzentInnen durch den Fairen Handel?
Die ProduzentInnen profitieren von langfristigen und verlässlichen Handelsbeziehungen. Von den Partnern im Norden erhalten sie Marktinformationen, Beratung und Unterstützung bei der Entwicklung ihrer Produkte sowie Abnahmegarantien, die ihnen einen kontinuierlichen Marktzugang sichern. Fairer Handel wirkt als Türöffner: Viele kleinere ProduzentInnen könnten ihre Produkte in den nördlichen Industriestaaten sonst gar nicht verkaufen. Außerdem unterstützen die Partner beim Umstieg auf biologische Produktionsweisen. Nicht zuletzt schafft der Faire Handel auch Öffentlichkeit für entwicklungspolitische Themen.
In unserer Rubrik Produzenten im Blickpunkt erfahren Sie mehr.
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