
"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber die Welt hat nicht genug für jedermanns Gier!"
(Mahatma Gandhi, 02.10.1869 - 30.01.1948) |
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Fairer Handel ist...
...eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte ProduzentInnen und ArbeiterInnen – insbesondere in den Ländern des Südens – leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung.
Fair-Handels-Organisationen engagieren sich (gemeinsam mit den VerbraucherInnen) für die Unterstützung der ProduzentInnen, die Bewusstseinsbildung sowie die Kampagnenarbeit zur Veränderung der Regeln und der Praxis des konventionellen Welthandels.
Die Definition des „Fairen Handels“ wurde in internationaler Zusammenarbeit von FLO - Fair Labeling Organisation, WFTO – World Fair Trade Organisation (ehemals IFAT), NEWS – Network of European World Shops (Ende 2008 aufgelöst) und EFTA – European Fair Trade Association) entwickelt.
Die Grundsätze des Fairen Handels:
- faire Preise für die Produzent/innen in den Ländern des Südens
- langfristige und verlässliche Beziehungen zwischen den Handelspartner/innen
- menschenwürdige Arbeitsbedingungen und Einhaltung von arbeitsrechtlichen Standards
- keine ausbeuterische Kinderarbeit sowie Zwangsarbeit
- Beratung und Begleitung bei Anbau, Produktentwicklung und Vermarktung sowie Hilfe bei der Finanzierung
- schonender Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen
- Transparenz auf allen Handelsstufen
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