
| Öko und Fair ernährt mehr! |
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| Allgemein |
"Öko + Fair ernährt mehr!“Weltweit hungern eine Milliarde Menschen, zwei Drittel von ihnen leben auf dem Land. Trotz technischer Innovation steigen die Ernteerträge nicht weiter an, sondern sinken aufgrund zunehmender Bodendegradierung und zunehmender Naturkatastrophen infolge des Klimawandels. Das Ziel, die Zahl der Hungernden bis 2015 zu halbieren, ist in weite Ferne gerückt und die Folgen des Klimawandels werden die Ernährungsproblematik weiter verschärfen.
Zum Auftakt der Kampagne wurde im Herbst 2008 die Universität Kassel und das Deutsche Institut für Tropische und Subtropische Landwirtschaft GmbH (DITSL) in Witzenhausen mit der Durchführung einer Studie zum Thema „Ökologische Landwirtschaft und Fairer Handel in Entwicklungsländern“ beauftragt. Die Studie zeigt deutlich, dass Fairer Handel und ökologische Landwirtschaft einen bedeutenden Beitrag zur weltweiten Ernährungssicherung leisten können. Dies bestätigt auch der 2008 veröffentlichte Weltagrarbericht.
Die Botschaft: Öko + Fair ernährt mehr!„Öko + Fair ernährt mehr“ soll VerbraucherInnen und PolitikerInnen darauf aufmerksam machen, dass Öko-Landbau und Fairer Handel einen positiven Beitrag zur weltweiten Ernährungssicherung leisten können. Gerade in Entwicklungsländern haben kleinbäuerliche und ökologische Landwirtschaft ein großes Potenzial die Ernährungssituation, gerade von Kleinbauern und -bäuerinnen zu verbessern. Das Hauptanliegen der Kampagne ist es, Alternativen zu den sozial- und umweltschädlichen Anbau- und Handelspraktiken aufzeigen und bei der Politik die Förderung kleinbäuerlicher sowie ökologischer Landwirtschaft einzufordern. Die politischen ForderungenDaher werden deutsche Politiker im Rahmen der Kampagne aufgefordert, sich auf nationaler und internationaler Ebene für die Förderung kleinbäuerlicher Strukturen und für die weltweite Verbreitung der Prinzipien des Öko-Landbaus einzusetzen, mit dem Ziel eine langfristige Ernährungssouveränität zu erreichen. Dazu gehören im Speziellen:
Im Rahmen des ersten Kampagnenjahres werden die zuständigen FachministerInnen Ilse Aigner (Agrar) und Dirk Niebel (Entwicklung) aufgefordert, sich verstärkt für die Förderung von kleinbäuerlichen Strukturen und die Abschaffung von Agrarexportsubventionen einzusetzen. Auf KonsumentInnen-Ebene geht es zunächst um Informationsarbeit zu Öko + Fair. Ziel ist, die Konsumenten darauf aufmerksam zu machen, dass sie mit ihrem Einkaufsverhalten politisch mitbestimmen und zur Ernährungssouveränität von Kleinbauern und -bäuerinnen beitragen können. Die VerbraucherInnen werden außerdem aufgefordert ihre politische Stimme zu nutzen. Sie werden gebeten, die politischen Forderungen der Kampagne zu unterzeichnen und damit dem Aufruf mehr Gewicht zu verschaffen. Ein weiteres Ziel ist es, den bestehenden Kundenkreis in Weltläden und Naturkostläden auf den jeweils „anderen Aspekt“ aufmerksam zu machen, also Fair-Handels-KundInnen zu Bio zu sensibilisieren und Bio-Käufer zu Fairem Handel. Unterstützen Sie die Kampagne, indem Sie einen persönlichen Appell an Ministerin Aigner und Minister Niebel schicken: |

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